Seitentitel: Leitung Kinder Palliative Care

Leitung Kinder Palliative Care


 

Mein Name ist Maria Kopf. Ich bin freiberufliche Hebamme und Familienpflegerin.

Meine Freizeit widme ich seit Jahren der Hospizarbeit bei Pallium e.V.

Die eklatanten Defizite in der palliativen und hospizlichen Betreuung von sterbenden Kindern haben mich motiviert, spezielle Fort- und Weiterbildungen in Palliative Care und Kinderhospizarbeit zu absolvieren. Zusätzlich habe ich mich auch im Bereich Naturheilkunde weitergebildet.

Kinder Palliative Care widmet sich Kindern und Jugendlichen, die unter einer Erkrankung leiden, an der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit vor dem Erreichen des Erwachsenenalters versterben werden. Betroffen sind auch Kinder mit einer potentiell tödlichen Krankheit, bei der eine Heilung zwar möglich, aber unwahrscheinlich ist.

Häufigste Todesursache ist Krebs, aber auch neurologische Leiden und Stoffwechselerkrankungen können tödlich enden.

Zwei Drittel aller betroffenen Eltern zerbrechen an den psychischen Folgen dieser Belastung.

 

Der allergrößte Wunsch sterbenskranker Kinder ist es, zuhause in der Familie umsorgt und behütet zu werden. In der Realität müssen aber die meisten Kinder ihre letzte Zeit in stationären Einrichtungen verbringen. Grund ist die fehlende ambulante Versorgungsstruktur.

 

Mit Unterstützung durch Pallium e.V. ermögliche ich zusammen mit ehrenamtlichen Familienbegleitern, Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Atemtherapeuten und Familientherapeuten im Raum Mittelbaden den leidgeprüften Kindern und deren Familien eine umfassende palliative Versorgung zuhause. Zur palliativ-medizinischen Versorgung steht dem behandelnden Kinderarzt ein palliativer Kinderkonsiliararzt zur Verfügung.

 

Von unschätzbarem Wert ist auch eine adäquate Atemtherapie gegen die oft einsetzende quälende Atemnot. Familientherapie, naturheilkundliche Unterstützungen bis hin zu Dingen, die Oma noch wusste, tragen zum Wohlbefinden des Kindes und der Familie bei. Genauso wichtig ist die hospizliche, emotionale Begleitung. Dazu gehören altersgerechte Gespräche mit dem Kind, offene und ehrliche Worte mit den Eltern, den Geschwistern, Großeltern, Schulfreunden und Lehrern. Ein sterbenskrankes Kind erkennt sehr genau die verzweifelten Blicke der Umgebung. Der Gefahr der zusätzlichen Belastung von Isolation und Abschottung sollte rechtzeitig begegnet werden.

 

Mit Ihrer Hilfe wird eine palliative Versorgung der Kinder zuhause möglich sein.

 

Durch eine Mitgliedschaft bei Pallium oder eine Spende für die Kinderhospizarbeit bei Pallium e.V. tragen Sie dazu bei, dass es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird,

eine umfassende palliative Betreuung zuhause bis zum Versterben zu erhalten.

 

Bitte helfen Sie mit!

 

Ich danke Ihnen von Herzen

 

Maria Kopf

 



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